TT, textile texturen II, 23.11.-13.12.2007

II. Gewebe-Maschen-Draht 23.Nov. – 13.Dez.2007, Eröffnung am Freitag den
23.November um 20 Uhr in der GaDeWe, Reuterstraße 9-17, 28217 Bremen
Zunächst greift Mechtild Böger mit einem Gewand aus Kunststoff den roten Faden der vorausgehenden Ausstellung thematisch auf. Ihre gleichzeitig gezeigten Drahtskulpturen hingegen leiten über von der Farbe zur Struktur, die ebenso die Kunsttheorieuntersetzer Manfred Kirschners beherrscht. Neben dieser Zeichnungsserie ist der in Berlin lebende Künstler außerdem mit einer Videoinstallation vertreten. Odine Lang aus Aachen arbeitet mit den Lichtreflexen spiegelnder Oberflächen, die sie zu Fotogrammen organisch anmutender Gewebe verfremdet. Abschließend verweisen die gemalten und mit historischen Stoffobjekten kombinierten Kleidungsstücke von Antonio Velasco Munoz durch ihre teils intensive Musterung bereits auf die anschließende Themenausstellung des TT-Projektes im Frühjahr des kommenden Jahres.



TT- textile texturen , 19.10.-16.11.2007


Die erste Ausstellung der 4er - Staffel trägt den Untertitel "Der rote Faden


Eingeladen sind hierzu die Bremer Künstlerinnen Anne Schlöpke mit Fotografie, Cordula Prieser und Anja Fußbach mit Objekten sowie und die Aachener Künstlerin Claudia Breuer ebenfalls mit Objekten.
Zu der gesamten Ausstellungsreihe "tt" werden Künstlerinnen und Künstler aus dem Raum Bochum, Aachen, Berlin und Bremen eingeladen werden.

Zu dem Thema "tt Textile Texturen" werden eine breite Spanne von Werken von Kunstschaffenden präsentiert, die sich im engeren und weiteren Sinn mit Stofflichkeit auseinander setzen.
Sei es nun im dem sie aus Faden und Stoff Bilder und abstrakte Skulpturen erschaffen oder aber in dem Sie textile Strukturen mittels Malerei auf der Leinwand bannen oder Gewänder aus Draht und Kunststoff erstehen lassen.
Geplant sind in den folgenden Ausstellungen weitere Themen - Blöcke zu Aspekten wie "Gewebe-Maschen", "Muster" und anderen.

Der vom 23. November bis 13. Dezember präsentierte zweite Teil der Gruppenausstellung wendet sich dem Gliederungspunkt Gewebe-Maschen-Draht zu.
Zunächst greift Mechtild Böger mit einem Gewand aus Kunststoff den roten Faden der vorausgehenden Ausstellung thematisch auf. Ihre gleichzeitig gezeigten Drahtskulpturen hingegen leiten über von der Farbe zur Struktur, die ebenso die Kunsttheorieuntersetzer Manfred Kirschners beherrscht. Neben dieser Zeichnungsserie ist der in Berlin lebende Künstler außerdem mit einer Videoinstallation vertreten. Odine Lang aus Aachen arbeitet mit den Lichtreflexen spiegelnder Oberflächen, die sie zu Fotogrammen organisch anmutender Gewebe verfremdet. Abschließend verweisen die gemalten und mit historischen Stoffobjekten kombinierten Kleidungsstücke von Antonio Velasco Munoz durch ihre teils intensive Musterung bereits auf die anschließende Themenausstellung des TT-Projektes im Frühjahr des kommenden Jahres.
Corona Unger



"zwischen den zwei Häusern" 7.9. – 12.10.2007

Yun-Hee Huh - Zeichnungen

Auf großen Formaten zeichnet Yun-Hee Huh mit Kohle. In Ihren Zeichnungen drückt sie Gedanken und Gefühle schnell, spontan und erzählerisch aus. "Zwischen den zwei Häusern" erinnert an ihre Heimat Korea und ihre zweite Heimat Bremen. Zwischen den zwei Kulturen stellt sie immer wieder die Frage nach ihrer Identität. Yun-Hee Huh zeichnet mit dem ganzen Körper. Sie zeigt deutlich "ich bin hier" , indem sie ihre Spur mit Kohle auf Papier hinterlässt.



"Pygmalions Reh" 8.6. - 6.7.2007

Erika Plamann
Plastik



"SexPUR"

13.4. - 11.5.2007

Die Ausstellung SexPUR nahm Erotik in kritischer wie humorvoller Weise ins Visier. In den gezeigten Arbeiten spiegelten sich Sehnsucht und die Suche nach Erfüllung mit ihren Irr- und Abwegen.

Beteiligte KünstlerInnen:
Thomas Behling, Mechtild Böger, Tanja Natter, Tom Gefken, Ulrich Precht, Heiner Pressing, Isabel Valecka, Michael Wendt



"SNOOKER" 23.2. - 23.3.2007

Gruppe Vierkant
Scherling, Gefken, Gerlach, Rogge



19.1. - 16.2.2007 - Eva Matti

Schichtarbeit und Teilchen
Malerei

Die Malerei von Eva Matti
Seit ihrem Diplom setzt sich die Bremer Malerin Eva Matti thematisch mit dem visuellen Aufnehmen vorübergehender und flüchtiger Situationen auseinander. Bewegungslinien oder Verwischungen, Verdopplungen oder Unschärfe beschreiben bisher die Ergebnisse ihrer Malerei.

Variierend dazu zeigen die neuen Arbeiten der Künstlerin solche Sekundenblicke über einen „Verwacklungseffekt“. Die Motive sind in pastos aufgetragene Farbfelder zerlegt. Die Bilder erscheinen bewegt oder in Auflösung begriffen, die Farbpartikel flirren und eine gewisse Verunklarung tritt ein. Dies ergibt ein abstraktes Element in der gegenständlichen Sprache Matti´s.

Geschichtete Farbteilchen verdichten sich aus einigem Abstand gesehen zu Gegenständen, Raumelementen, Figuren und Portraits. Aus der Nähe betrachtet löst sich die perspektivischen Darstellungen der Dinge auf in nicht-gegenständliche Linien, Strichmuster und abstrakte Farbgeflechte.

Mehrere Arbeiten sind Süßspeisen, den süßen Teilchen, gewidmet.
Die sind dort in verschiedenen Anordnungen zu sehen.
Die Serie Selbst² zeigt auf 3 x 3 Bild “Teilchen“ die in Farbzellen vergröberten Ansichten eines Gesichtes während einer 360° Drehung.

Die Bilder von Eva Matti zeigen eine Verwandtschaft zu den digitalen Medien und erinnern an unscharfe Fotoaufnahmen oder die Pixelauflösung einer Fotografie auf dem PC. Das traditionsreiche Medium Malerei geht hier eine Verbindung zur modernen Kommunikation ein.

Michael Wendt, GaDeWe


Schichtarbeit und Teilchen - Malerei von Eva Matti

Eröffnung: Freitag, 12.1.2007 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer: 12.1.2007 - 16.2.2007
Ausstellungsort: Gadewe, Reuterstr.9-17, 28217 Bremen