Frank Scheffka - Außenposten

Frank Scheffka - Außenposten, Fotografie
01.06. - 06.07. 2018

Eröffnung Freitag den 01.06.2018 um 20.00 Uhr

Von Moosen und Flechten überwachsen Felsen, offenporiges Lavagestein und von Algen überwachsende Bunker: die Arbeiten des Bremer Fotokünstlers Frank Scheffka als reine Landschafts- oder Naturfotografie zu bezeichnen würde den Schwerpunkt seiner Intension und Arbeitsweise verschleiern.
Landschaft dient ihm als Sujet und Mittel, um formale, farbliche aber auch inhaltliche Kriterien in den Focus seiner Kamera zu rücken.
Form, Farbe, Linie, aber auch sein besonderer Blick auf vorgefundene Situationen werden so zu verbindenden Elementen seiner Reisen zwischen Sylt, Teneriffa, Frankreich, Kasachstan und den Bremer Brachen.
Zivilisation scheint auf den großformatigen Fotografien Frank Scheffkas zwar oftmals abwesend oder fern, sie ist es in der Regel aber nicht. Gebäude, Infrastrukturen und andere Hinterlassenschaften wie Müll sind den Bildern stattdessen stets inhärent und lassen die Illusion unberührter Natur zuweilen vollständig in den Hintergrund treten.

Die Ausstellung „Frank Scheffka – Außenposten“ eröffnet am Freitag,
den 01.06.2018 um 20.00 Uhr. Es spricht Angela Piplak



Nancy Jahns und Jörg Bussmann - Objekte


20. 04. 2018 – 25. 05. 2018
Nancy Jahns und Jörg Bussmann - Objekte
Vernissage am 20.04.2018 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer: 20.04.2018 – 25.05.2018
Einführende Worte: Dr. Manuela Husemann

Jörg Bussmann, der 1960 in Osnabrück geboren wurde und freie Kunst und Plastik an der Hochschule für Künste in Bremen studierte, wo er ab 1994 Meisterschüler bei Bernd Altenstein war.
In seinen Werken favorisiert Jörg Bussmann das Prinzip der Dekonstruktion, beziehungsweise eine Betrachtungsweise, die ein Werk nicht als geschlossene Einheit versteht, sondern als ein offenes Experimentierfeld und vielseitiges Geflecht aus unterschiedlichen formalen und inhaltlichen Bestandteilen. Für Jörg Bussmann sind seine Objekte "permanente Baustellen", die beispielsweise bei ihrer Ausstellung einen vermeintlichen Abschluss erfahren, danach aber im Atelier wieder dem Prozess der Veränderung unterworfen werden. In ihrer Materialität aus rohen Holzstäben, bestückt mit über Knochenleim gehärteten und anschließend geweißten Papierwänden, wachsen seine Konstruktionen ähnlich einem architektonischen Gebilde. In der Ausstellung in der Stadtgalerie Osnabrück soll die Orts- und Architekturbezogenheit seiner Objekte aufgezeigt werden.
Nancy Jahns, geboren 1969 in Stendal, 1992-99 Studium Hochschule für Kunst und Design Halle Burg Giebichenstein, Diplom bei Christine Triebsch und Ute Hörner, 2001-03 Aufbaustudium Buchkunst bei Mechthild Lobisch, seit 2014 Mitglied im Deutschen Künstlerbund, lebt und arbeitet in Halle an der Saale.
Nancy Jahns widmet sich in ihrer Arbeit Wahrnehmungsphänomenen, die sie in den jeweils gebotenen Medien untersucht und umsetzt. Ihr Werk umfasst vor allem Objekte, Fotografien, Videoarbeiten und Künstlerbücher. Zu den Objekten: „… Eine nicht unbedingt große Wendung, eine Verschiebung der Perspektive (…) bringt etwas hervor, was die Unbeholfenheit löst und unsere Wahrnehmung erfrischt – eine kleine, sichere ästhetische Operation, die den Hauch der Schönheit entdeckt und erneuert.„ (Cornelia Wieg, Kunstmuseum Moritzburg)
Irmela Gertsen: Nancy Jahns verfolgt einen phänomenologischen Ansatz. Sie findet Dinge in ihrer Umwelt. Ihr Interesse an den von ihr ausgewählten Gegenständen lässt sich an ihrem Umgang mit ihnen erahnen. So dokumentiert sie Gebrauchsspuren, indem sie in der 17-teiligen Serie Ein Spiel Tischtennisschläger wie Porträts fotografiert. Hier werden der Nahblick und die Liebe zum Detail deutlich, die für Jahns künstlerische Haltung charakteristisch sind. Sollten Personen in Arbeiten vorkommen, wie z.B. in der Fotoserie Gegenlicht, so geht es nicht in erster Linie um sie, sondern wie in dem Beispiel um ein Lichtphänomen, in dem sie erscheinen. Die Künstlerin sammelt reale Gegenstände, belässt es aber in seltensten Fällen beim objet trouvé: Durch Neukombination wird der Aluminiumeinsatz zum Licht-Filter, durch gezielte Ergänzungen betont sie die Geometrie des Frühstückbretts und die Rundung des Lockenwicklers (Leicht), durch Abformung und Nachbau wird mit optischem und realem Gewicht gespielt, durch Farbveränderung werden scheinbar bekannte Alltagsgegenstände verfremdet, so z.B. der edel schimmernde Gesundheitsball, den plötzlich eine Aura des Besondern umgibt (Medizin). Gemeinsam ist Jahns Umgang mit den Dingen, dass sie Bekanntes neu wahrnimmt. Jahns Universum der Dinge ist preiswert, aber nie billig. Ihm liegt eine andere Vorstellung vom Wert und Wesen der Dinge zugrunde, abseits von ihrem Nutzen. Dies zeigt sie dem Betrachter, indem sie ihre Arbeiten in einer bewussten, aber nicht strengen Ordnung präsentiert (siehe Reservoir), in der die Dinge eine assoziative Verbindung zueinander eingehen.



Zwischen Rolandmühle und Fernsehturm

Sonderöffnungszeiten

Galerie des Westens
Nancy Jahns / Jörg Bussmann



offenen Ateliers in Walle

22. April 11.00 - 18.00 Uhr

Galerie des Westens
Nancy Jahns / Jörg Bussmann
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Ateliers Grohner Straße 39:
Anne Schlöpke, Objekte / Hainer Wörmann, Musiker
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KUNSTRAUM - Grohner Straße 41:
Klaus Zwick
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Ateliergemeinschaft Nordstraße 371:
Cordula Prieser, Skulptur Rauminstallation / Conny Himme, Malerei / Jette Slangerod, Malerei / Barbara Rosengarth, Malerei
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Lange Reihe 24:
Laila Seidel, Scherenschnitte / Michael Wendt, Fotografie / Mechtild Böger, Drahtobjekte
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Eisfabrik Zietenstraße 45:
Andreas Braun, Druckgrafik / Maggie Lüitjens, Malerei / Jub Mönster, Malerei / Erika Plamann, Skulptur / Ariane Weidemann, Malerei / Helga Wiese, Malerei
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Noch ein Tipp:
zur gleichen Zeit ist der Erste Tag der Ausstellung Substanz(en)im Hafenmuseum Speicher XI, Bremen-Überseestadt



Frühling

Die GaDeWe Frühlings!-Ausstellung
Ausstellungsdauer: 09.03. – 13. 04. 2018

Die Galerie des Westens, kurz GaDeWe, lädt sich gerne Gäste ein. Besonders nach einem ungemütlichen, viel zu dunklen Winter, der einfach nicht enden will…
Am 9. März ist damit aber Schluss, der Frühling wir eröffnet und zwar in der GaDeWe, in Bremen-Walle! Fünfzehn Künstlerinnen und Künstler werden dem geneigten Publikum ihre Werke präsentieren.

Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie und Objektkunst von
folgenden Künstlerinnen und Künstlern werden zu sehen sein:

Jens Andres · Norbert Bauer
Mechtild Böger · Hermann Böke
Tom Gefken · Ulrike Möhle · Manfred Nipp
Erika Plamann · Ulrich Precht
Heiner Preißing · Sabine Straßburger
Ralf Tekaat · Isabel Valecka
Doris Weinberger · Michael Wendt

Links: Michael Wendt / o.T. / 2018 / Digitale Fotografie / gerahmt 50x70 / Auflage 5



Mechtild Böger / Spaziergang mit Hase / 2016 / Tusche auf Papier / 20x30cm



Sabine Straßburger / vis - à - vis / 2014 Letraset, Glas, Sprühfarbe / 42x32cm



Jens Andres / Unruhestifter 31 / 2018 / Acyrlfarbe auf Holz / 21,3x37,5cm



Heiner Preißing / Camping / Aquarell



Leerende Gähne

27.01. – 02.03.2018
Eine Kooperations-Ausstellung
der Galerie Axel Obiger Berlin
und der GaDeWe Bremen

Ausstellende Künstlerinnen und Künstler
Harriet Groß
Thilo Droste
Matthias Moravek
Michael Wendt
Die GaDeWe ist in ihrer Geschichte immer wieder Kooperationen mit Galerien aus dem In- und Ausland eingegangen. Diese Ausstellung ist die erste von Zweien, in der ein Bremer auf drei Berliner Künstler*innen trifft. Die zweite Ausstellung ist im Februar in Berlin, wo drei Bremer*innen auf zwei Berliner*innen treffen.
Harriet Groß, Thilo Droste, Matthias Moravek, vertreten durch die Galerie Axel Obiger Berlin, stellen am 27. Januar mit Michael Wendt von der GaDeWe aus. Wand-Installation, Zeichnung, Malerei und Fotografien werden in einer Gemeinschaftsausstellung präsentiert. Es wird also eine große Bandbreite künstlerischen Schaffens gezeigt.



Abbildungen von oben nach unten:
Harriet Groß "Fugen" Tape-Raumzeichnung 2016
Michael Wendt "Vorbereitung" Fotografie 2016