Die GaDeWe auf dem 8. Bremen Kunstfrühling in Bremen

Bremer Kunstfrühling, die GaDeWe ist dabei!

16. Mai bis 25. Mai 2014

Der Bremer Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler
veranstaltet in der Gleishalle am Güterbahnhof zum 8. Mal den
Bremer Kunstfrühling.
Museen, Kunstvereine und Galerien aus Bremen und dem Umland
präsentieren auf einer Ausstellungsfläche von insgesamt 14.000 m2
zeitgenössische Kunst. Partnerstadt auf dem Kunstfrühling 2014
ist Hamburg.
Den Besucherinnen und Besuchern bietet sich beim Gang durch
die Ausstellung ein spannender Austausch mit aktuellen Kunstbeiträgen.
Neben den künstlerischen Institutionen präsentieren sich
außerdem wieder zahlreiche Künstlerinnen und Künstler mit ihren
Arbeiten in einer Sonderausstellung mit dem Titel:
Notausgang am Horizont, kuratiert von Ludwig Seyfarth aus Berlin.


Teilnehmende KünstlerInnen für die GaDeWe:


Thomas Behling, Bildobjekt

Mechtild Böger, Installation, bjektkunst

Tom Gefken, Objektkasten

Erika Plamann, Plastik, Objektkunst

Ulrich Precht, Zeichnung, Druckgrafik

Heiner Preißing, Zeichnung, Druckgrafik

Andre´ Sassenroth, Installation

Isabel Valecka, Objektkasten an der Wand.

Michael Wendt, Fotografie

http://www.kunstfruehling.de

"Die gute Stube / De gezellige Huiskamer"

Künstler der Bremer Produzentengalerie GaDeWe stellen im DeFKa / Department voor Filosofie en Kunst in Assen / Niederlande aus.
Beteiligte KünstlerInnen: André Sassenroth, Erika Plamann, Tom Gefken Thomas Behling und Heiner Preissing.

Eröffnung Freitag, 22. Mai 2009 um 16:30 Uhr

Laufzeit: 22.5. - 20.6.2009

DeFKa Campis
Venestraat 88
9402 GP Assen
Niederlande

Öffnungszeiten:
Do. - Sa.: 13:00 - 17:00

www.defka.nl

MARNIC CIRCUS - Kunstfrühling

6. Bremer Kunstfrühling 2009
7. bis 17. Mai und 21. bis 23. Mai 2009

Ausstellungskonzept der GaDeWe
Die Galerie des Westens präsentiert sich beim Kunstfrühling 2009 mit der jungen Künstlergruppe Marnic Circus, die auf experimentelle Weise Räume definiert und bespielt.

Marnic Circus – Überzahl im Elfenbeinturm
Die Arbeit von Marnic Circus besteht in der Veränderung des architektonischen Aussen- und Innenlebens innerhalb der GaDeWe-Koje in der Gleishalle am Güterbahnhof . Der hierbei entste-hende Dialog zwischen den vorhandenen, nutzbaren Potenzialen der alten Halle wird in der Aus-einandersetzung mit Modellen von Behausung und dem Umgang mit verfehlter Architektur in Form einer solchen visualisiert. So entsteht sowohl eine architektonische Frage, die sich mit der technischen Realisierbarkeit eigener Utopien von Raum und Begegnung befassen als auch eine inhaltliche Kritik an der oft menschenfeindlichen Architektur der Gegenwart.

Zum Werk:
Es wird ein Haus entstehen, welches die gesamte der GaDeWe zur Verfügung gestellte Ausstel-lungsfläche als Basis verarbeitet. Das Werk selbst wird im Zuge seines Entstehens und Fortbeste-hens Autor weiterführender Denk- und Lebensprozesse sein, die es aussäht, anregt oder auf eine ihm eigene Weise aus dem vorher undefiniert Existenten als einen weiteren Aspekt seiner eige-nen Realität heraushebt.

Es soll somit von seiner Erscheinung als Ausdrucksform zu einer Erscheinung der Handlungs-form geführt werden und weitgehend losgelöst von Konsum und Ware im kulturellen Kontext stehen, um die Rezeption des Bildes ins Erleben zu transformieren. Dass dieses Erlebnis nicht auch wieder zur Ware wird, hängt nicht von einer Moral oder einem Anspruch, Gegenmodelle zu konstruieren, ab, sondern davon, inwieweit das multimediale Experiment von der Idee, über ihre Umsetzung und Präsentation bis hin zur Vermittlung, hin zum alltäglichen Leben findet und sich dort behaupten kann. (Fotos von vorangegangenen Arbeiten mit architektonischem Hintergrund finden sich im Anhang)

Gruppe und Werk:
Der Marnic Circus verfolgt in seinem Ansatz die weitere Abwendung vom Geniekult des einzel-nen Künstlers, der Aufhebung des ästhetischen Prinzips, die allgemeine Freisetzung der mensch-lichen Vitalität, d.h. alle Lebensbereiche sollten geprägt werden von einer grundsätzlichen Ver-änderbarkeit, die durch die sie umgebenden Massen moduliert werden können. Das kollektive Moment im Entstehungsprozess der Arbeit liegt ebenso wie seine ständige Veränderung im Fo-cus der Gruppe, d.h. alle Arbeit wird gemeinsam geplant und umgesetzt. Ebenso werden alle be-nötigten Materialien in einem kollektiven künstlerischen Prozess aus ihrer Randexistenz losge-löst, um anschließend den für sie geeigneten Platz im Werk einzunehmen.


Information über den Marnic Circus
MARNIC - die Bedeutung dieses klangreichen Wortes, das einerseits wie eine Anlehnung an das englische maniac klingt, erscheint und auch einige Bedeutungsqualitäten mit dieser Vokabel teilt, andererseits aber als bloßer Ausdruck einer verwirrenden Erfahrung gemeint ist, somit kunstgeschichtlich eine dadaistische Lautzusammenstellung, die an eine bestimmte Form von Handlungen, Dingen, Orten, Zeitpunkten, Gefühlen oder Personen angelehnt ist ohne zwingend mit ihr verknüpft sein zu müssen, darstellt.

Der Marnic Circus ist ein Bremer Künstlerprojekt, welches sich in seinem Kern aus vier bis fünf Menschen zusammensetzt. Nach außen hin ist die Gruppe umgeben von einem Netzwerk frei-schaffender Künstler, Musiker, Literaten und Architekten, mit denen wir je nach Situation oder Projekt kooperieren. Das Konzept besteht seit ca. vier Jahren. Es wurden während dieser Zeit mehrere Veranstaltungen aus eigener Kraft und Feder organisiert, um die in der Gruppe entstan-denen Werke einem mehr oder minder breiten Publikum zugänglich zu machen. Schwerpunkte der künstlerischen Arbeit liegen im Bereich Malerei, Film und Installation. Kunst-Impulse aus der Straße bezieht der Marnic Circus seit jeher in seine Schöpfungen mit ein, da ein persönlicher Bezug seiner Aktiven zu diesem Bereich besteht. Die einzelnen Werke versuchen oftmals gefun-dene Elemente und Materialien in einen neuen Sinnzusammenhang zu stellen. Ein Grossteil, der von der Gruppe verwendeten Materialien wurde aussortiert, weggeworfen, liegengelassen und vergessen. Absicht des Marnic Circus ist es, diesem vom Luxusdenken gesteuerten Vergessen entgegen zu wirken, um somit den Betrachter die ihn umgebenden Potenziale besser erkennen und nutzen zu lassen.

Bei Fragen zu einzelnen Arbeiten, Künstlern, Gestaltungsaufträgen und weiteren Veranstaltungen können Sie uns via E-Mail: info@marniccircus.de erreichen.

Für weitere Informationen steht ihnen ab Mai 2009 unsere Internetseite: www.marniccircus.de zur Verfügung.

Bisherige Projektteilnahmen / Veranstaltungen des Marnic Circus (Auswahl):

2008 „B.A.L.D.”
2007 „Das Leben eines Titanen“
„Marnic Circus stellt ab im Viertel“
„Sproutbau“
„Konferenz zur Rettung des Planeten: der fatale Irrtum“
Teilnahme am Jazz-Festival in Moers (2004,2005, 2006)

GaDeWe Tease Artfair/Köln 22.-26.4.2009

Die tease artfair, eine Nebenmesse der Art-Cologne hat in diesem Jahr auch Besuch aus Bremen bekommen - und zwar von der GaDeWe!
Ein paar Eindrücke des GaDeWe-Raumes sind hier zu sehen.
Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: Mechtild Böger, Erika Plamann, Isabel Valecka, Thomas Behling, Tom Gefken, Ulrich Precht, Heiner Preißing, André Sassenroth und Michael Wendt

Blick in den Raum

Mechtild Böger

Isabel Valecka

Preißing, Plamann, Behling

Heiner Preißing

Tom Gefken, Isabel Valecka

Tom Gefken

André Sassenroth

Erika Plamann

Thomas Behling

Michael Wendt