Silvia Brockfeld

"Hide and Seek" Malerei

Vernissage: Freitag, den 17. Januar 2020 um 20 Uhr!
Ausstellungsdauer: vom 18. Januar bis 21. Februar 2020
Zur Eröffnung der Ausstellung laden wir herzlich ein.

Hide and Seek

Versteckt und gesucht werden Formen, Zusammenhänge und Strukturen, die sich im Bildraum aufscheinend zeigen, dann wieder entgleiten um ein Leben unter der Oberfläche weiter zu führen und beizeiten wieder aufzutauchen.
Der Prozess des Suchens und Versteckens ist intuitiv und von der individuellen Wahrnehmung abhängig. Genau so ist auch der Entstehungsprozess der Bilder angelegt. In einem ergebnisoffenen experimentellen Vorgehen werden Formen, Farben, Kompositionen und Rhythmen entwickelt, gefunden, kombiniert, akzentuiert, verworfen, verfremdet und so lange variiert, bis sie sich in einem Gleichgewicht niederlassen und eine Allianz miteinander eingehen. Da die Formen nicht schon im Voraus existieren sondern beim Malen assoziativ immer neu entwickelt werden, können sie ebenso als Unikate angesehen werden wie jedes einzelne Bild.
In dieser Ausstellung jedoch haben einige Formen die Bilder verlassen und beginnen als Cutouts ein gewisses Eigenleben zu führen. Die in den Raum entschlüpften Formen haben die Farbe von sich abgeschüttelt und zeigen sich blütenweiß in reduzierter Weise. Auch eine spielerisch experimentelle Rekombination der Formen ist ein neuer gestalterischer Ansatz, der in dieser Ausstellung erstmals gezeigt wird.

Abbildungen: Ensemble

Change of Rhythm

Marikke Heinz-Hoek

Zur Eröffnung der Ausstellung laden wir herzlich ein.

Marikke Heinz-Hoek - „An jenem Abend“
Ausstellungseröffnung am Freitag dem 28.02.2020 um 20 Uhr
Einführung: Dr. Dorothee Hansen, Kunsthalle Bremen

Seit über 20 Jahren beschäftigt sich die Bremer Künstlerin Marikke Heinz-Hoek mit Legendenbildung. Was ist Wahrheit, was ist Legende? In dieser Ausstellung geht es um Worpswede, das als Künstlerdorf seit langer Zeit selbst Legende ist und viele Legenden hervorgebracht hat. Unmengen von Literatur und zahlreiche Spielfilme zeugen davon. Immer mehr Kenntnisse um die berühmten damaligen Protagonisten gelangen zur Zeit ans Tageslicht. Worpswede scheint nicht zu Ende erforscht. Marikke Heinz-Hoek reiht sich in die Reihe der Forschenden ein. Außer Videofilmen, Fotografien, Zeichnungen und inszenierten Vitrinen-Installationen wird es in einem kabinettartigen Kinoraum die Premiere des Kurzfilms An jenem Abend geben, der die lyrisch-poetische Interpretation eines Briefes von Rainer Maria Rilke an Clara Westhoff zum Inhalt hat. Die Besucher erwarten außerdem nie vorher gezeigte Objekte aus Privatbesitz, deren Eigentümer ungenannt bleiben möchten. Ergänzt werden die Exponate durch aktuelle Fotoarbeiten der Künstlerin, die sie 2019 bei ihrem Aufenthalt in den Atelierhäusern vor den Pferdeweiden machte.

Abbildung:
Marikke Heinz-Hoek, NEBEL 1, ( Worpswede), Fotografie 2019, 120/165 cm